was ist ein renditeobjekt

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renditeobjekt

 

gerade in zeiten niedriger sparzinsen wird ein renditeobjekt für viele anleger attraktiver, um vermögen zu vermehren. kauft man eine immobilie um sie dann weiter zu vermieten oder zu einem späteren zeitpunkt mit gewinn zu verkaufen, spricht man von einem renditeobjekt. der begriff rendite lässt sich aus dem italienischen “rendita = einnahmen” ableiten – also ein objekt das einnahmen generieren soll.
hinweis darauf, ob das gewählte objekt eine gute rendite bringt, ist das verhältnis aus kaufpreis und jahresmiete. ein beispiel dazu:

  • eine eigentumswohnung in nürnberg kostet 300.000 €, die kaltmiete beträgt monatlich 700 € –> jährlich also 8.400 €, das verhältnis aus kaufpreis und jahresmiete beträgt folglich aufgerundet 36 (300.000 € : 8.400 €)

in unserem beispiel beträgt das verhältnis kaufpreis zu jährlicher miete 36. es müssen also rein rechnerisch 36 jahre lang mieten eingenommen werden, um den kaufpreis wieder drin zu haben. man kann sagen – je niedriger das verhältnis aus kaufpreis und jährlicher miete ist, desto höher sind die ertragschancen mit der gewählten immobilie.

natürlich gibt es noch einige weitere dinge die beachtet werden müssen. egal ob es sich um eine eigentumswohnung oder ein einfamilienhaus handelt, ein renditeobjekt sollte in stand gehalten werden. das wiederum ist mit kosten verbunden, die den gewinn schmälern.

generell macht es sinn bei vermieteten objekten eine rücklage zu bilden. auch bei einer eigentumswohnung wird irgendwann einmal das dach oder die außenfassade erneuert. dann sind alle vermieter gefragt und jeder muss seinen teil zu den kosten beisteuern.

wenn man auf der suche nach einem renditeobjekt ist, sollte man jedoch immer auch an die risiken denken. es kann durchaus passieren, dass die beliebtheit einer lage sich verändert und damit der wert der immobilie sinkt. oder man gerät an einen mieter, der seine miete nicht ordentlich bezahlt und man selbst für die laufenden kosten erst einmal aufkommen muss.